manic street parade, Part II

Münchens erstes Clubfestival – 2017 mit erweitertem Programm

 

Pressemitteilung vom 04. September 2017

 

Mehr als 20 Künstler*innen aus 10 Nationen, sechs Locations und ein erweitertes Programm an diesmal zwei Tagen: die zweite Ausgabe der manic street parade belebt das Münchner Schlachthofviertel noch intensiver als im vergangenen Jahr. Neben einer außergewöhnlich diversen musikalischen Bandbreite sorgt das Clubfestival auch politisch und kulturell für Offenheit. Die ‚manic day parade’ wird für stadtkulturelle Diskurse sorgen, die Reception des internationalen Netzwerks ‚We make Waves‘ setzt sich für mehr Gleichberechtigung in der Musikindustrie ein und auch die Öffnung der Kirche St. Anton als Konzertlocation ist eine neue Bereicherung.

Die finalen Acts wurden am Freitag, den 01.09.2017 via Facebook und Instagram veröffentlicht.

 

Am 27. und 28. Oktober 2017 wird im Münchener Schlachthofviertel zum zweiten Mal die manic street parade stattfinden. Mit einem weiteren Tag und zwei zusätzlichen Locations knüpft das Clubfestival an den Erfolg seines ausverkauften Debüts an. Musikalisch wird die manic street parade in diesem Jahr in sechs Locations eine ungewöhnliche Bandbreite an Neuentdeckungen präsentieren. – Von den belgischen Indie-Helden Intergalactic Lovers über die betörende Mischung aus elektronischer Musik und arabischen Sounds von Acid Arab bis hin zu neuartig-experimentellem Soul-Metal vom amerikanischen Wahl-Schweizer Zeal & Ardor.

 

Die Diversität zieht sich sowohl durch die Genres als auch die Herkunft der Musiker*innen, die u.a. aus Israel, USA, Frankreich, Belgien, England oder Norwegen stammen. Zudem konnte das Ziel einer gleichmäßigen Aufteilung der Geschlechter im Programm in diesem Jahr umgesetzt werden – ein deutliches und seltenes Zeichen im deutschen Festivalmarkt. Daran knüpft auch eine der Rahmenveranstaltungen an. Gemeinsam mit dem Netzwerk ‚We Make Waves’ lädt die manic street parade zu einer Festivalreception am Freitag insbesondere für Frauen und nicht binäre Menschen ein, zur Schaffung von mehr Sichtbarkeit für Künstler*innen und mehr Gleichberechtigung in der Musikindustrie.

 

Neu ist nicht nur der zweite Festivalabend am Freitag, sondern auch ein Tagesprogramm am Samstag von 14-19 Uhr. Let´s talk about Nachtleben: Bei der manic day parade werden in Impulsvorträgen und Panel-Diskussionen die Themen „Ein*e Nachtbürgermeister*in für München?“ und „Die Zukunft des Nachtlebens: München 2045“ behandelt. Moderator Michael Zirnstein (Süddeutsche Zeitung) wird u.a. mit Mirik Milan (Night Mayer, City of Amsterdam), Marc Wohlrabe (Club Commission Berlin), Jürgen Enninger (Leiter Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft), Thomas Rehn (Referat für Stadtplanung und Bauordnung) und Geraldine Knudson (Leitung München Tourismus) über den Zusammenhang von Stadtplanung und Nachtleben diskutieren und welcher Dialogprozess aus kreativwirtschaftlicher Sicht angestoßen werden kann. „Ob als Plattform für die Münchner Musikszene oder als Clubfestival für Münchner Musikbegeisterte: Die manic street parade ist ein Gewinn für die Münchner Pop- und Subkultur“, sagt Josef Schmid, zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München. „Umso mehr freue ich mich, dass es in diesem Jahr gelungen ist, das Festival auf zwei Tage auszudehnen.“

 

Mit der ausverkauften Erstausgabe im Herbst 2016 hatte die Veranstaltung gleich mehrere Lücken in Münchens Kulturlandschaft geschlossen: Das erste Clubfestival der Stadt mit ca. 1400 Festival- sowie 150 Fachbesuchern schuf Raum für neue, ungewöhnliche und handverlesene Live-Musik in mehreren Veranstaltungsorten des aufstrebenden Schlachthofviertels. Und nicht zuletzt hat die Veranstaltung es geschafft, eine fruchtbare Diskussion unter Politikern wie Kulturschaffenden anzuregen. Aspekte, die 2017 fortgeführt und ausgebaut werden.

 


 

TERMIN:

Freitag & Samstag, 27. & 28.10.2017

Schlachthofviertel München

 

LIVE:

ACID ARAB (FRA) | LOLA MARSH (ISR) | GRANDBROTHERS (DE) | ZEAL & ARDOR (CH/USA) | INTERGALACTIC LOVERS (BE) | MOGLI (DE) | LAMBERT (DE) | HAUX (USA) | JATA (DE) | LET’S EAT GRANDMA (UK) | LEYYA (AT) | J. BERNARDT (BE) | POPPY ACKROYD (UK) | ILGEN-NUR (DE) | BLOND (DE) | KLAN (DE) | I AM STRAMGRAM (FRA) | OTZEKI (UK) | HANNA LEESS (USA) | UNNO (FRA) | WHITE WINE (DE) | ROPOPOROSE (FRA) | ARY (NO)

 

VENUES:

Strøm, Lindwurmstr. 88, 80337 München

Schlachthof, Zenettistr. 9, 80337 München

Substanz, Rupperstr. 28, 80337 München

Südstadt, Thalkirchnerstr. 29, 80337 München

St. Anton, Kapuzinerstr. 36, 80469 München

Pigalle, Thalkirchner Str. 29, 80337 München

 

 

INFOS:

Homepage: www.manic-street-parade.com

Facebook: www.facebook.com/manicstreetparade

Instagramm: @manicstreetparade

Twitter: @manicstreetmuc

 

TICKETS:

manic street parade – Online Shop: http://bit.ly/2qWS6ta

 

VERANSTALTER:

Zwischenprost e.V.

Kaiserstr. 32

80801 München

 

Ansprechpartner für die Presse:

Fabian Rauecker

fabian@manic-street-parade.com

+49 177 4021003

 

Vorsitzende Zwischenprost e.V.:

Julia Viechtl

julia@manic-street-parade.com

+49 176 24391387

 

Weitere Infos unter: www.manic-street-parade.com

Pressematerial unter: www.manic-street-parade.com/presse

 

Präsentiert von: InMünchen, EgoFM, Süddeutsche Zeitung, Mit Vergnügen

 

Unterstützt durch:

Initiative Musik

Popularmusikbeauftragter Bezirk Oberbayern

Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, Landeshauptstadt München

 

 

© Zwischenprost e.V.

 


 

Programmauszug:

 

 

LOLA MARSH (ISR)

Das Duo Lola Marsh aus Tel Aviv gehört zu den vielversprechendsten Newcomern des letzen Jahres. Nun endlich erscheint ihr Debütalbum. Lebendiger und beschwingter Folk-Pop, gespickt mit Leichtigkeit und großer Melancholie zugleich.

   

ZEAL & ARDOR (CH/USA)

Zeal & Ardor ist die Idee des Schweiz-amerikanischen Musikers Manuel Gagneux. Das internationale Feuilleton steht Kopf ob der einzigartigen und obskuren Mischung aus amerikanischer Sklavenmusik und Black Metal.

 

GRANDBROTHERS (DE)

Achtundachtzig Tasten – auch die kontemporäre Klaviermusik muss sich auf die wenigen Töne ihrer Klaviatur beschränken und ebendiese überwinden. Die Grandbrothers zeigen mit Bravour, wie so etwas gehen kann. Eine pulsierende Verbindung aus Analogem und Digitalem.

 

MOGLI (DE)

Die 23-jährige Selima Taibi ist mit ihrem Filmprojekt ‚Expedition Happiness‘ in aller Munde. Der von ihr stammende Soundtrack findet sich in ihrem Debütalbum ‚Wanderer‘ wieder. Warm fließende Kompositionen, die einen umhüllen wie das unumgängliche, bittersüße Fernweh.

 

ACID ARAB (FRA)

Das Künstlerkollektiv um die Pariser DJs Guido Minisky und Hervé Carvalho verbindet auf neue Weise radikale elektronische Sounds mit arabischer Kultur. Nicht als ‚Fusion’ zweier getrennter Welten, sondern als kulturelle Einheit.

 

LET’S EAT GRANDMA (UK)

Unverhersehbarer und faszinierender, super-minimalistischer Wide-Screen-Pop - das ist die Musik von Rosa Waslton und Jenny Holingworth aus Norwich. Eine Kombination aus Naivität, Schock, Würde und Melodie.

 

LEYYA (AT)

Auf ihrem Debütalbum "Spanish Disco" lässt das Duo Leyya aus Österreich gleich mehrere Welten gekonnt aufeinander treffen: Kunst gegen Pop, filigran vorgetragene Melodien gegen schwere elektronische Beats, Land gegen Stadt, Konzept gegen Chaos und jugendlicher Leichtsinn gegen Routine.

 

J BERNARDT (BE)

Fans der der belgischen Indieband Balthazar sind womöglich schon mit Co-Frontman Jinte Deprez’s neuem Solo-Projekt bekannt: unter dem Pseudonym J. Bernardt erforscht Deprez neue musikalische Gefilde aus atmosphärischen Synthesizer Beats, verführerischen Grooves und gefühlvollen Vocals.

 

INTERGALACTIC LOVERS (BE)

Die vierköpfige Formation aus Belgien feierte mit ihren ersten zwei Alben sowohl zu Hause als auch im Ausland enorme Erfolge. Die packende Energie ihrer Live-Shows verschmilzt mit pointiertem Songwriting und dem unnachgiebig sehnsüchtigem Gesang der charismatischen Frontfrau Lara Chedraoui.

 

LAMBERT (DE)

Experimentell-Minimalistisches wird mit melodiösen Klangtiefen verbunden, die wie heimelige und doch immer wieder sehr kantige Träume erscheinen. Warm und weich, aufregend und unerwartet spielt Lambert mit Klassik und Neo als gäbe es nichts anderes.